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	<title>Kommentare zu: 0021 /// Dokumentation über Gewalt in Computerspielen</title>
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	<description>Kunst und Kultur der digitalen Spiele</description>
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		<title>Von: Hanke</title>
		<link>http://www.nextlevel-conference.org/2010/03/0021-dokumentation-uber-gewalt-in-computerspielen/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Hanke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 13:36:10 +0000</pubDate>
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		<description>Das Argument, nicht die Quantität an Gewalt in Games nehme zu, sondern eher die Qualität (HD, 3-D etc.), kann ich nachvollziehen. Vieles hängt hier wahrscheinlich mit den technischen Möglichkeiten zusammen, die sich für die Gamedesigner bieten. Das Prinzip ist vielleicht auch ähnlich der Formel 1: Auf der Rennstrecke erprobt und für den Alltag adaptiert. Die Ergebnisse sehen wir dann alle in den grafischen Benutzeroberflächen von Geldautomaten, Textverarbeitungsprogrammen und anderen, scheinbar &quot;nützlicheren&quot; Dingen als Games.

Trotzdem stellt sich für mich ein wenig die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Werden Spiele immer aggressiver weil die Gesellschaft es wird oder ist es nicht vielleicht doch (auch!)andersherum?

Und können wir die Spieleindustrie mit dem Statement: &quot;Das Problem liegt in der Gesellschaft selbst&quot; einfach aus Ihrer Verantwortung als Teil eben dieser Gesellschaft entlassen?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Eine Stunde NfS zocken und dann ins Auto steigen verlangt eine gehöhrige Portion Konzentration, um nicht das übrig gebliebenen Adrenalin im echten Strassenverkehr rauszublasen.

Analog dazu würde ich eine Stunde digital auf Menschen schießen um dann ... keine Ahnung ... in meinen echten Panzer zu steigen? Die Kalaschnikow aus dem Keller zu holen? Habe ich ja beides nicht, dank der strammen Waffengesetze (und der Straßenverkehrsordnung) in unserem Land.

Wenn ich mir jetzt allerdings vorstelle irgendwo im mittleren Westen der USA zu leben, einen dicken Pickup zu fahren und genug Knarren im Haus um eine kleine Armee aufzurüsten, tja dann ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Argument, nicht die Quantität an Gewalt in Games nehme zu, sondern eher die Qualität (HD, 3-D etc.), kann ich nachvollziehen. Vieles hängt hier wahrscheinlich mit den technischen Möglichkeiten zusammen, die sich für die Gamedesigner bieten. Das Prinzip ist vielleicht auch ähnlich der Formel 1: Auf der Rennstrecke erprobt und für den Alltag adaptiert. Die Ergebnisse sehen wir dann alle in den grafischen Benutzeroberflächen von Geldautomaten, Textverarbeitungsprogrammen und anderen, scheinbar &#8220;nützlicheren&#8221; Dingen als Games.</p>
<p>Trotzdem stellt sich für mich ein wenig die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Werden Spiele immer aggressiver weil die Gesellschaft es wird oder ist es nicht vielleicht doch (auch!)andersherum?</p>
<p>Und können wir die Spieleindustrie mit dem Statement: &#8220;Das Problem liegt in der Gesellschaft selbst&#8221; einfach aus Ihrer Verantwortung als Teil eben dieser Gesellschaft entlassen?</p>
<p>Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Eine Stunde NfS zocken und dann ins Auto steigen verlangt eine gehöhrige Portion Konzentration, um nicht das übrig gebliebenen Adrenalin im echten Strassenverkehr rauszublasen.</p>
<p>Analog dazu würde ich eine Stunde digital auf Menschen schießen um dann &#8230; keine Ahnung &#8230; in meinen echten Panzer zu steigen? Die Kalaschnikow aus dem Keller zu holen? Habe ich ja beides nicht, dank der strammen Waffengesetze (und der Straßenverkehrsordnung) in unserem Land.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt allerdings vorstelle irgendwo im mittleren Westen der USA zu leben, einen dicken Pickup zu fahren und genug Knarren im Haus um eine kleine Armee aufzurüsten, tja dann &#8230;</p>
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