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	<title>Next Level Conference &#187; Street Art</title>
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	<description>Kunst und Kultur der digitalen Spiele</description>
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		<title>0214 /// Street Art: 1000 Space Invader in Paris</title>
		<link>http://www.nextlevel-conference.org/2011/07/0214-street-art-1000-space-invader-in-paris-%c2%bb%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 08:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Schwingeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Game Art]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelle Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechnik Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Museen und Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>

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		<description><![CDATA[Der französische Künstler Invader hat sein tausendstes Pixelmosaik in Paris betoniert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal;">Im Blog von <a href="http://www.sugarraybanister.de/">Sugar Ray Banister</a> ist ein schöner Artikel über den französischen Street Artist <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Invader_(artist)">Invader</a></em> erschienen, den ich mit freundlicher Genehmigung des Autors Dirk Murschall übernehmen darf. </span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Der anonyme Künstler <em>Invader</em> hat mittlerweile auf der ganzen Welt seine Keramikmosaiken in Form von pixeligen Aliens aus dem Spiel <em>Space Invaders</em> hinterlassen. <a href="http://www.nextlevel-conference.org/2010/07/0053-game-art-im-tv-futuramas-bender-als-invader/">Ich hatte schon einmal über seine Arbeit gebloggt, </a>als der Künstler in einer Folge der Zeichentrickserie <em>Futurama</em> vorgekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.nextlevel-conference.org/2010/07/0053-game-art-im-tv-futuramas-bender-als-invader/"></a></span>Die Invasion einer außerirdischen Bedrohung ist die perfekte Metapher für Street Art. Gleichzeitig zeigt Invaders Arbeit aber auch, wie die Ikonen eines Neuen Mediums in unsere Lebenswelt eindringen. Invader selbst bezeichnet seine Arbeit als Reality Game. Die spezifische Ästhetik früher grobpixeliger Spiele ist in das Repertoire künstlerischer Ausdrucksformen eingegangen. Darüber hinaus überführt Invader das Gestaltungsprinzip des Pixels in eine uralte künstlerische Technik. Die virtuellen, kleinen Pixel-Aliens dringen in den Realraum ein und manifestieren sich in der uralten Kulturtechnik der Herstellung von Keramik. Er gibt den immateriellen, nur aus Licht bestehenden Bildpunkten eine physische, greifbare Gestalt aus Sand und Zement und holt sie so vom Bildschirm in unsere Welt. Und so schnell kriegt man die da nicht weg.</p>
<p>Jetzt aber zu Dirks Artikel – das Original gibt es <a href="http://www.sugarraybanister.de/anderswo/paris-invasion">hier</a>.</p>
<h2><strong><a title="Permalink" href="http://www.sugarraybanister.de/anderswo/paris-invasion">Paris Invasion</a></strong></h2>
<p>Stadt der Liebe, der Mode, des Charmes, der Baguettes bzw. der kulinarischen Überzeugungen überhaupt (Baguette kann ja schließlich alles sein, was irgendwie lang und dünn ist) und vermutlich einzige Europäische Metropole in der man mit Englisch mehr oder weniger Verständigungsprobleme hat. Paris hat sich einen Ruf erarbeitet und wenn man Paris besucht wird man ihn auch an jeder Ecke bestätigt finden.</p>
<p>Allerdings meinte jemand mal, dass Paris mittlerweile tot sei, erschlagen und erdrückt von eben jenem Ruf und den Erwartungen der Touristen. Und in der Tat muss man wirklich etwas buddeln um an einen etwas anderen Blick auf die Stadt kommen, aber er ist da und er ist sogar recht offensichtlich wenn man ihn einmal gefunden hat. Hat man die Wahrnehmung einmal kalibriert fallen die viele mosaikartig gepixelten und aus Kacheln gefertigten <a href="http://www.space-invaders.com/">Space Invader</a> auf, die an etlichen möglichen und unmöglichen und teilweise auch sehr prominenten Plätzen angebracht sind. Manche von ihnen sind nummeriert und im Rahmen einer Ausstellung im „<a href="http://www.lagenerale.fr/">La Générale</a>“ im Juni in Paris wurde der 1000ste Space Invader auf Erden gefeiert und dem ganzen hippen und vergleichsweise gut gekleideten Publikum vom <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Invader_%28artist%29">Invader</a> persönlich näher gebracht.</p>
<p>Die Space Invader sind eine von diesen Streetartideen, die praktisch auf der ganzen Linie überzeugen (überzeugt vielleicht sogar die Wandeigentümer, die die Kacheln kostenlos betoniert bekommen). Vom Konzept der heimlichen urbanen Invasion bis hier zur retrochicen 8-bit-Ästhetik. Alles da, was man braucht um sie zu mögen. Und sie sind weder zu politisch noch zu anstößig, dafür gibt’s die richtige Portion Anarchie um der übertouristifizierten Stadt wie Paris wieder etwas Wildes zu geben, aber auch nicht zu kaputt um in eine komplette Antihaltung abzudriften. Und sie sind etwas, was das zwar sehr hübsche aber dennoch arg konstruierte Stadtbild etwas auflockert (wenn man die Augen offen hat).</p>
<p>Die possierlichen Geschöpfe sind auch etwas, was man mit Paris verbinden kann. Aus Paris stammen sie bzw. hier wurde <em>Invader</em> zum ersten Mal aktiv, bevor er seine Berufung in die Welt trug. Mögen sie noch lange leben.</p>
<p><em>Dirk Murschall / Sugar Ray Banister</em></p>
<p><em>Weitere Fotos der Ausstellung “Invader 1000″ <a href="http://www.flickr.com/photos/happyfamousartists/sets/72157626976789340/">bei Flickr</a>.</em></p>
<p><em><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Paris-Invasion-Invader-999.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4724" title="Paris Invasion - Invader 999" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Paris-Invasion-Invader-999.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a></em></p>
<p><em><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Paris-Invasion-Rue-Montmatre.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4725" title="Paris Invasion - Rue Montmatre" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Paris-Invasion-Rue-Montmatre.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a></em></p>
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		<title>0053 /// Popkultur im Zeichentrick: Futuramas Bender als Street Artist</title>
		<link>http://www.nextlevel-conference.org/2010/07/0053-game-art-im-tv-futuramas-bender-als-invader/</link>
		<comments>http://www.nextlevel-conference.org/2010/07/0053-game-art-im-tv-futuramas-bender-als-invader/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Schwingeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Game Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechnik Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeichentrickserie Futurama wird der Künstler Invader zitiert, der Pixel-Figuren an Häuserwände zementiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Texte und kleinen Meldungen, die auf dieser Website veröffentlicht werden, haben die beiden großen Themen Videospiele und Kultur zum Thema – mit dem Vorzeichen und der Annahme, dass Games schon länger so &#8220;richtig&#8221; dazu gehören. Sie haben sich in unsere Lebenswelt eingeschlichen und in unsere Herzen eingeschrieben.</p>
<p>Aber der Reihe nach.</p>
<p>Seit einigen Wochen läuft die Science-Fiction-Serie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futurama">Futurama</a> wieder im US-Amerikanischen Fernsehen nach einer langjährigen Pause, was die Fans rund um den Globus in einige Verzückung versetzt. Nun ist Futurama berühmt für ein üppiges Angebot an pop-kulturellen Referenzen und satirischen Seitenhieben – bei Science-Fiction geht es im Idealfall ja ums Hier und Jetzt verpackt in ein Als-Ob mit flotten Raumschiffen, Bügeleisentelefonen und anderem Schnick-Schnack. Darüber hinaus ist die Serie auch berühmt für ihren speziell nerdigen Humor. Es gab es im Laufe der Serie auch immer wieder hübsche Anspielungen auf Games, z.B. in der Folge <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anthology_of_Interest_II">Anthology of Interest II</a>, in der Retro-Videospielcharaktere die Erde überfallen – so ähnlich wie in diesem <a href="http://www.nextlevel-conference.org/2010/04/0037-new-york-city-pixel-invasion/">Video</a>.</p>
<p>In der jüngsten Folge nun ist es zu einer ganz und gar doppelbödigen kulturellen Referenz gekommen, die auf einzigartige Weise Games, Kunst und Popkultur vermischt, und im Netzjargon ziemlich <a href="http://itsfullofwin.ytmnd.com/">full of win</a> ist.</p>
<p>In der Episode <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Proposition_Infinity">Proposition Infinity</a> macht sich nun einer der Protagonisten der Serie – der ungehobelte Roboter <a title="Bender Bending Rodríguez" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bender_Bending_Rodr%C3%ADguez">Bender Bending Rodríguez</a> – nachts als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Street_art">Street Artist</a> über New New York her. Er zementiert sein Konterfei als Mosaik an prominente Stellen der Stadt. Dies bezieht sich offensichtlich auf einen der bekanntesten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Street_art">Street Artist</a> der Welt, nämlich den Franzosen <a href="http://www.space-invaders.com/">Invader</a>, der seit 1998 seine Mosaiken auf der ganzen Welt hinterlässt. Besonders witzig ist, wenn Bender in der Rolle des Invader, eine ins Gegenteil verkehrte Version einer weiteren Ikone der Street Art, nämlich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shepard_Fairey">Shephard Fairy&#8217;s</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Barack_Obama_Hope_poster.svg">Hope-Poster</a>, mit seinen Keramiken überdeckt.</p>
<p>Die aus Keramik bestehenden Kacheln fügen sich bei Invader zu den ikonischen Alien-Sprites aus dem Spiel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Invader_(artist)">Space Invaders</a> von 1978 zusammen. So dringt der französische Künstler, der wegen der rechtlichen Zweifelhaftigkeit seiner Arbeit lieber anonym bleiben will, mit seiner Marke in den Raum der Städte ein. Mittlerweile hat der Künstler seine kleinen Mosaiken auf der ganzen Welt an Wände betoniert – von Wien über Katmandu bis nach Mombasa. Seine <a href="http://www.space-invaders.com/sominv.html">Website</a> verzeichnet alle Mosaiken auf einer eindrucksvollen Weltkarte.</p>
<p>Auf der rechten Seite seht ihr einige Beispiele von Invaders Arbeit, z.B. die von ihm gestaltete <a href="http://www.betonblumen.org/">Street Art Passage Vienna</a> oder ein Fundstück, das mir Freunde aus Nizza mitgebracht haben. Das dritte Bild zeigt einen Invader in Köln, den ich vor ein paar Wochen entdeckt habe.</p>
<p>Die Invasion einer außerirdischen Bedrohung ist die perfekte Metapher für Street Art. Gleichzeitig zeigt Invaders Arbeit aber auch, wie die Ikonen eines Neuen Mediums in unsere Lebenswelt eindringen. Invader selbst bezeichnet seine Arbeit als Reality Game. Die spezifische Ästhetik früher grobpixeliger Spiele ist in das Repertoire künstlerischer Ausdrucksformen eingegangen. Darüber hinaus überführt Invader das Gestaltungsprinzip des Pixels in eine uralte künstlerische Technik. Die virtuellen, kleinen Pixel-Aliens dringen in den Realraum ein und manifestieren sich in der uralten Kulturtechnik der Herstellung von Keramik. Er gibt den immateriellen, nur aus Licht bestehende Bildpunkten eine physische, greifbare Gestalt aus Sand und Zement und holt sie so vom Bildschirm in unsere Welt. Und so schnell kriegt man die da nicht weg.</p>
<p>Für Prominente gilt es seit Jahren als Ritterschlag, wenn sie in einer Fernsehserie wie Futurama oder auch The Simpsons auftauchen. Es ist ein Zeichen dafür, dass sie so richtig berühmt sind. Nachahmung ist eben eine Form der Schmeichelei. Invader jedenfalls, dürfte sich schwer ins Fäustchen lachen, wenn er sich in der Rolle einer Zeichentrickfigur sieht. Und hoffentlich nimmt er diesen Sprung in den Mainstream als Anlass, weiter Zement anzurühren, mit seiner Invasion fortzufahren und sich bloß nicht erwischen zu lassen.</p>
<p>Bender landet nämlich im Kittchen, weil er ein Mosaik auf dem Hintern eines Roboterpolizisten anbringt.</p>
<p><em>Stephan Schwingeler</em></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-42.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2589" title="Bild 4" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-42-500x352.png" alt="" width="500" height="352" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-34.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2588" title="Bild 3" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-34-500x353.png" alt="" width="500" height="353" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-22.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2587" title="Bild 2" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-22-500x352.png" alt="" width="500" height="352" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-52.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2590" title="Bild 5" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Bild-52-500x352.png" alt="" width="500" height="352" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/IMG_3078-e1279022276125.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2593" title="IMG_3078" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/IMG_3078-e1279022276125-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Invader-Nizza.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2592" title="Invader Nizza" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Invader-Nizza-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/IMG_44541.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2594" title="IMG_4454" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/IMG_44541-500x500.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/IMG_44541.jpg"></a></p>
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		<title>0003 /// Fundstück: Street Art in Aachen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Schwingeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>

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		<description><![CDATA[Games sind überall, sogar an Mauern und Häuserwänden. Bei einem Spaziergang im letzen August durch die eher beschaulichen Straßen Aachens, ist der oben abgebildete Schnappschuss von drei Joysticks entstanden.
Die Verarbeitung von Computerspielen in der Street Art ist schon jetzt eine Art Klassiker – oder ein alter Hut –, der besonders durch den französischen, anonymen Street [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Games sind überall, sogar an Mauern und Häuserwänden. Bei einem Spaziergang im letzen August durch die eher beschaulichen Straßen Aachens, ist der oben abgebildete Schnappschuss von drei Joysticks entstanden.</p>
<p style="text-align: left;">Die Verarbeitung von Computerspielen in der Street Art ist schon jetzt eine Art Klassiker – oder ein alter Hut –, der besonders durch den französischen, anonymen Street Artist <a href="http://www.space-invaders.com/som.html">Invader</a> verkörpert wird. Invader ist der Kopf einer Invasion der ikonischen Sprites aus dem Spiel Space Invaders. Mittlerweile hat der Künstler seine kleinen Mosaiken auf der ganzen Welt an Wände betoniert – von Wien über Katmandu bis nach Mombasa. Die virtuellen, kleinen Pixel-Aliens dringen in den Realraum ein und manifestieren sich in der uralten Kulturtechnik der Herstellung von Keramik.</p>
<p style="text-align: left;">Interessant an den Aachener Joysticks ist, dass offenbar nicht nur die Figuren aus Computerspielen mittlerweile zu Ikonen geworden sind, sondern auch die Hardware, auf der sich diese Ikonen tummeln. Das rechts abgebildete Ölgemälde des Malers <a href="http://www.manetas.com">Miltos Manetas</a> aus dem Jahr 1996 zeigt das recht eindrucksvoll: Es heisst &#8220;Madonna and the Child&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Seriell, in einer Art Warhol-Ästhetik sind an der Aachener Mauer drei Eingabegeräte des Modells <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Competition_Pro">Competition Pro</a> abgebildet. Der Competition Pro ist ein legendärer Joystick und war das bestimmende Interface der C64- und Amiga-Ära. Als Symbol dieser Zeit wird er bei dem Ein oder Anderen wohl nostalgische Gefühle wecken&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Als kleiner Lesetip zu diesem Post:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://subotron.com/786-street-art-magazine-betonblumen-for-sale/">Betonblumen Street Art Magazin über Invader</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.amazon.com/Miltos-Manetas-Paintings-Contemporary-Life/dp/8860100127/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1264709095&amp;sr=1-1">Miltos Manetas: Paintings from Contemporary Life</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.amazon.de/Joysticks-Winnie-Forster/dp/3000121838">Winnie Forster, Stephan Freundorfer: Joysticks</a></p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-full" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Competion-Pro2-e1264777512931.jpg" alt="" /><br />
<img class="size-full" src="http://www.nextlevel-conference.org/wp-content/uploads/Collage-Post-21.jpg" alt="" /></p>
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