Dr. Inke Arns

Inke Arns, Dr. phil., seit 2005 künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein Dortmund (www.hmkv.de). Seit Anfang der 1990er Jahre freie Kuratorin und Autorin mit den Schwerpunkten Medienkunst und -theorie, Netzkulturen, Osteuropa. Sie kuratierte und organisierte seit 1993 internationale Festivals, Konferenzen und Ausstellungen in Deutschland, Großbritannien, Hong Kong, Kosovo, Polen, Serbien, Slowenien und in der Schweiz – u.a. »The Wonderful World of irational.org«, Dortmund 2006 / Glasgow 2007 / Novi Sad 2008; »History Will Repeat Itself. Strategien des Reenactment in der zeitgenössischen (Medien-)Kunst und Performance«, Dortmund 2007 / Berlin 2007-2008 / Warschau 2008 / Hong Kong 2008; »Anna Kournikova Deleted By Memeright Trusted System – Kunst im Zeitalter des Geistigen Eigentums«, Dortmund 2008 und »Wach sind nur die Geister – Über Gespenster und ihre Medien«, Dortmund 2009 / Torun 2010. Studium der Slawistik, Osteuropastudien, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin und Amsterdam (1988-1996), 2004 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Dissertation zum Paradigmenwechsel der Rezeption der historischen Avantgarde und des Utopie-Begriffs in (medien-)künstlerischen Projekten der 1980er und 1990er Jahre in Ex-Jugoslawien und Russland (erschien 2006 bei Maska, Ljubljana, in slowenischer Übersetzung). Sie unterrichtete an Universitäten und Kunstakademien in Berlin, Leipzig, Rotterdam, Zürich und Dortmund (2000–2010). Internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Publikationen (Auswahl): Netzkulturen (2002), Neue Slowenische Kunst (2002) und Avantgarda v vzvratnem ogledalu (Die Avantgarde im Rückspiegel, Ljubljana 2006). Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Medienkunst und Netzkultur und ist Herausgeberin zahlreicher Ausstellungskataloge. Vgl. www.inkearns.de

Next Level Gaming / Schnittstelle Gamesbranche?
Podiumsdiskussion \\\

Wohin geht die Entwicklung von Computerspielen in der Branche, welche Grenzen, z.B. zu Film und Musik, werden noch überschritten? Wie weit geht der Spagat zwischen Kunst, Kommerz und kultureller Bildung? Und wie gestalten sich zukünftig individuelle Handlungsspielräume für Künstler und Kreative in der Produktion von Games? Dr. Inke Arns (Hartware MedienKunstVerein Dortmund),  Thomas Lindemann (Die Welt), Ibrahim Mazari (Turtle Entertainment) und Martin Schneider (Konami) diskutieren die Chancen und Risiken für einen anspruchsvollen Spielemarkt in Deutschland.

21.04. / 15:15 – 16:00 Uhr / Kletterhalle

Den Mittschnitt der Podiumsdiskussion können Sie hier hören:

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